Breslau Hotels im Stadtzentrum
Marta, meine langjährige Arbeitskollegin war nach der langen Reise von Köln nach Warschau überhaupt nicht müde. Und wenn schon, dann konnte es man ihr nicht ansehen. Sie war höchstwahrscheinlich überglücklich wieder in ihrer Heimatstadt zu sein. Man kann aber nicht behaupten, dass sie hier ihre Kindheit verbracht hat, denn wenn sie schon im Alter von drei Jahren nach Deutschland umgezogen ist, hat sie wahrscheinlich so gut wie gar keine Erinnerungen aus Warschau. Ich habe sie selbstverständlich danach gefragt und meine Vermutungen stimmten mit dem, was sie mir erzählte, mit ein. Die Breslau Hotels haben mir gefallen, obwohl wir solche Schwierigkeiten mit dem finden eines freien Zimmers hatten, aber was ich in Warschau sah, war gewaltig. Ich glaubte, dass wir die Hotels verwechselt hatten, denn unser Hotel sah, wie das teuerste in der Stadt aus. Roomservice vom feinsten, Kaviar mit Schampus im Zimmer. Ich fühlte mich, wie in einem James Bond Film. Sogar meine hübsche Begleitperson passte zu diesem Bild perfekt. Wir hatten aber nur wenig Zeit um uns für die heutige Filmpremiere schick zu machen.

